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Nahstellen Bau-Projekt zu Bestand | Baulärm

In den letzten Wochen ist der Neubau „Sockelgebäude“ rasant in die Höhe gewachsen. Die Nahtstellen zum Sockel des Bestandesbaus im 3. und 2. Untergeschosses wiederum waren aufgrund der einheitlichen Fassadenfront relativ einfach zu realisieren, die Lärmemissionen hielten sich dementsprechend in engen Grenzen.

Mit dem Erreichen des 1. Untergeschosses verkomplizieren sich die Arbeiten ein erstes Mal aufgrund der architektonischen Gestaltung; das 1. Untergeschoss überragt die unteren beiden Geschosse um ca. 80 cm, zudem müssen die bestehenden Fassadenelemente vom Bärghuus demontiert werden. Und einmal mehr sind es die Details, welche am meisten Aufwand verursachen, bislang aber allesamt pragmatisch und einwandfrei gelöst werden konnten.

Nebst der Anbindung des Neubaus an das Sockelgebäude muss auch der ebenfalls neu zu erstellende Pavillon auf Höhe des Erdgeschosses an den Bestandesbau angebaut werden. Nebst der Schnittstelle spielt hier eine weitere Anforderung an das Bauwerk eine wichtige Rolle: der Pavillon muss so ausgebildet werden, dass allenfalls zu einem späteren Zeitpunkt das oberhalb liegende Bärghuus um ein bis zwei Räume nach Osten hin erweitert werden könnte. Das wiederum hat weitrechende Folgen auf die Statik, welche unter anderem die vorgängig erwähnte Anbindung deutlich aufwändiger gestaltet.

Baulärm in den KWs 42 bis 45

Mit dem Erreichen des Erdgeschosses bzw. den vorgenannten Schnittstellenarbeiten ist nun auch der Baulärm auf dem ersten Patientengeschoss angekommen.

In den kommenden vier Wochen (KWs 42 bis 45), insbesondere aber während der Abbrucharbeiten in den nächsten zwei Wochen (KWs 42 und 43), kommt es u Lärmemission auf der Ostseite des Bärghuus.
Wie bereits erwähnt, muss die untere Reihe der Fassadenelemente (mit den Bohrlöchern) mittels Kernbohrungen, ebenso wie der Boden des Erkers sowie die bezeichnete Fensterfront entfernt werden, bevor dann mit dem Anbau des Pavillondaches / neuen Erkerbodens begonnen werden kann. Für diese Arbeiten wird mit erhöhtem Baulärm gerechnet, da die Abbrucharbeiten am Bestand durchgeführt werden müssen (siehe dazu auch den Artikel bzgl. Fassadendemontage).

Für den unvermeidlichen Baulärm entschuldigen wir uns danken an dieser Stelle herzliche für Ihr Verständnis !